Wer steckt hinter dem HELDT in der Krise?

 Ich bin Oliver Heldt und übernehme Verantwortung, wenn industrielle Organisationen Stabilität, klare Führung und konsequente Umsetzung benötigen. Seit 2009 habe ich verschiedene leitende Positionen in internationalen Unternehmen innegehabt, wobei ich kontinuierlich wachsende Umsatz- und Mitarbeiter- sowie Geschäftsverantwortung von rund 20 – 170 Mio € und bis zu 1000 Mitarbeiter, davon bis zu 13 direkte Mitarbeiter, übernommen habe. Meine Karriere umfasst Positionen als Qualitäts-, Produktions- und Werksleiter sowie als Geschäftsführer und CEO, in denen ich strategische Unternehmensführung, operative Exzellenz und Restrukturierungen erfolgreich vorangetrieben habe. Weiterhin bin ich Mitglied des Aufsichtsrates sowie stellv. Aufsichtsratsvorsitzender einer AG. Dabei hatte ich die Gelegenheit, Organisationen und Strukturen sowohl in international agierenden Großkonzernen als auch im Mittelstand zu gestalten und zu leiten. Bei nahezu allen Stationen bestand nach der Übernahme der Position ein dringender Handlungsbedarf, um den Geschäftsbetrieb abzusichern.

 

Beraterphilosophie und Zielsetzung 

 

Ich integriere die Erfahrungen und Perspektiven Ihrer Mitarbeiter in die Lösungen. Ich glaube fest daran, dass echte Veränderungen nur gelingen, wenn die Umsetzung direkt am Ort der Problementstehung – in der Produktion oder in anderen Unternehmensbereichen – erfolgt, anstatt ausschließlich theoretisch im Besprechungsraum geplant zu werden. 

Mein Verständnis von Executive Interim Management

Executive Interim Management bedeutet für mich, kurzfristig Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig langfristig Wirkung zu erzielen.
Ich verbinde:

  • strategische Orientierung mit operativer Führung
  • schnelle Stabilisierung mit nachhaltiger Weiterentwicklung
  • klare Entscheidungen mit der Einbindung der Mitarbeitenden
  • Transparenz und Kennzahlen mit pragmatischer Umsetzung
  • Ergebnisorientierung mit Wissenstransfer und Befähigung

Mein Ziel ist nicht, dauerhaft Teil der Organisation zu werden.
Mein Ziel ist es, die Organisation so aufzustellen, dass sie nach meinem Mandat stabiler, transparenter und eigenständiger arbeiten kann als zuvor.

Meine Erfahrungswerte 

seit 2025:  Seit 2025: Als Executive Interim Manager und Unternehmensberater übernehme ich zeitlich befristete Führungsverantwortung in industriell geprägten Unternehmen, um Managementvakanzen zu überbrücken, das operative Tagesgeschäft zu stabilisieren und Organisationen strukturell weiterzuentwickeln. In meinem ersten Mandat bei einem Unternehmen der Medizintechnik verantwortete ich die operative Steuerung eines Produktionsbereichs, stabilisierte Produktions-, Qualitäts- und Lieferprozesse und bereitete eine interne Nachwuchsführungskraft auf die Übernahme weiterführender Verantwortung vor. Seit September 2025 leite und entwickle ich im Rahmen eines zweiten Mandats das Facility Management eines international tätigen Markenunternehmens weiter. Der Schwerpunkt liegt auf der Professionalisierung von Prozessen, Rollen und Verantwortlichkeiten sowie der KPI-, Budget-, Dienstleister- und Compliance-Steuerung. 

2021 - 2025: Als Geschäftsführer/CEO und Qualitätsleiter der MFT Motoren und Fahrzeugtechnik GmbH mit rund 20 Mio. € Umsatz und rund 180 Mitarbeitern habe ich das Unternehmen durch eine drohende Insolvenz geführt und erfolgreich restrukturiert. Durch gezielte Kostensenkungen, strategische Neuausrichtung und Neukundenakquise außerhalb der bestehenden Kernbranche konnte ich die finanzielle Stabilität wiederherstellen und die Neuausrichtung des Kunden- und Produktportfolios aufsetzen.

2020 – 2021: Als technischer Werkleiter bei Voestalpine Automotive Components Schmölln verantwortete ich die technische Gesamtleitung für drei Werke mit über 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 120 Mio. €. Durch gezielte Maßnahmen konsolidierte ich den Standort, senkte Kosten durch Anpassung der Personal- und Kostenstrukturen und initiierte Lean- sowie Industrie-4.0-Strategien. 

2016 - 2020: Bei ADIENT verantwortete ich als Werkleiter und Prokurist zuerst einen Standort mit einem Umsatz von 170 Mio. € und rund 800 Mitarbeitern. Im weiteren Verlauf leitete ich den Aufbau, die Inbetriebnahme und den Parallelbetrieb eines neuen Just-in-Time/Just-in-Sequence-Greenfields mit komplettem Interessenausgleich, optimierte interne Strukturen und reduzierte wichtige Kennzahlen wie bspw. die Krankheitsquote durch innovative Gesundheitsprogramme um rund 5 Prozentpunkte. Weiterhin konnte ich mit meinem Team im Zuge einer neuen Arbeitsorganisation wiederholt wichtige Qualitäts-Awards für den Standort gewinnen

2014 - 2016: Während meiner Tätigkeit bei Johnson Controls, bzw. nach dem Spin Off als ADIENT, habe ich als CI/ME/Launch Manager und Produktionsleiter umfangreiche Prozessoptimierungen durchgeführt, die zu einer Effizienzsteigerung und signifikanten Kostensenkungen führten. Zudem trug ich zur erfolgreichen Implementierung eines neuen Lean-Management-Systems bei.

2012 - 2014: Bei SAS Automotive habe ich als Head of Quality die Qualitätsstandards erheblich verbessert und das Werk in die höchste interne Kategorie gemäß VDA 6.3 „A“-Einstufung geführt. Durch gezielte Maßnahmen konnte ich die Fehlerquote und Nacharbeiten signifikant reduzieren.

Meine Expertise

  • Zertifizierter Qualitätsauditor (DGQ & IATF)
  • Auditierung & Compliance
  • Prozessoptimierung & Operational Excellence (Lean, KVP)
  • Strategische Unternehmensführung & Geschäftsentwicklung
  • Change Management & Restrukturierung
  • Produktions- und Fertigungssteuerung
  • Budgetierung & Investitionsplanung
  • Kennzahlenbasierte Unternehmenssteuerung
  • Internationale Geschäftsführung (z. B. Deutschland & Indien)
  • Interkulturelles Projekt- und Standortmanagement
  • Unternehmerisches Denken & Handeln

Übersicht über meine Mandate:


Interim Management und Organisationsentwicklung im Facility Management

Mandatsdauer: September 2025 bis September 2026

Ausgangssituation

Ein international tätiges Markenunternehmen beauftragte mich mit der Führung und Weiterentwicklung seines Facility Managements.

Die Organisation war stark in das operative Tagesgeschäft eingebunden. Gleichzeitig bestanden erhöhte Anforderungen an Verfügbarkeit, Compliance, Kostensteuerung, Dienstleistermanagement und die klare Abgrenzung von Verantwortlichkeiten.

Neben der Sicherstellung des laufenden Betriebs lag der Schwerpunkt deshalb auf der strukturellen und organisatorischen Weiterentwicklung des Bereichs.

Auftrag und Zielsetzung

Ziel des Mandats ist es, das Facility Management als transparent gesteuerte, zuverlässig arbeitende und nachhaltig aufgestellte Organisation weiterzuentwickeln.

Dazu gehören insbesondere:

  • Sicherstellung eines stabilen und verlässlichen Facility-Betriebs
  • Herstellung von Transparenz über Leistungen, Kosten, Risiken und Prioritäten
  • Klärung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen
  • Standardisierung der wesentlichen Facility-Management-Prozesse
  • Professionalisierung der Budget- und KPI-Steuerung
  • Weiterentwicklung des Dienstleistermanagements
  • Vorbereitung und Unterstützung normativer und regulatorischer Anforderungen
  • Weiterentwicklung und Befähigung des bestehenden Teams
  • Schaffung einer tragfähigen Grundlage für die spätere Übergabe

Tätigkeitsschwerpunkte

Das Mandat verbindet operative Führungsverantwortung mit Prozess-, Organisations- und Governance-Themen.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:

  • Führung und Priorisierung des operativen Tagesgeschäfts
  • Entwicklung einer strukturierten Facility-Management-Prozesslandschaft
  • Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten und Eskalationswegen
  • Aufbau und Weiterentwicklung eines KPI- und Budgetsteuerungssystems
  • Professionalisierung der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern
  • Weiterentwicklung des Vertrags- und Leistungsmanagements
  • Überarbeitung der Fuhrparkorganisation und der unternehmensweiten Car Policy
  • Entwicklung von Strukturen zur Unterstützung der Anforderungen aus ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001
  • Aufbau eines systematischen Energiedaten- und Energiemanagementansatzes
  • Weiterentwicklung von Notfall-, Evakuierungs- und Business-Continuity-Strukturen
  • Klärung der Verantwortlichkeiten zwischen zentraler Organisation und Produktionsstandort
  • Entwicklung von Rollenbeschreibungen und Verantwortungsmatrizen
  • Coaching und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden

Charakter des Mandats

Dieses Mandat zeigt, dass Interim Management nicht ausschließlich in akuten Krisen eingesetzt wird.

Auch in funktionierenden Organisationen können historisch gewachsene Strukturen, unklare Verantwortlichkeiten und eine hohe operative Belastung dazu führen, dass notwendige Weiterentwicklungen im Tagesgeschäft nicht mit der erforderlichen Konsequenz umgesetzt werden.

In solchen Situationen übernehme ich Verantwortung, schaffe Transparenz und verbinde die operative Steuerung mit der strukturellen Weiterentwicklung der Organisation.

Der Fokus liegt dabei nicht auf theoretischen Konzepten, sondern auf Lösungen, die im Arbeitsalltag funktionieren, von den Beteiligten verstanden werden und auch nach Abschluss des Mandats Bestand haben. 


Interim Operations Management in der Medizintechnik

Mandatsdauer: Mai 2025 bis September 2025

Ausgangssituation

Ein Unternehmen der Medizintechnik benötigte kurzfristig eine erfahrene Führungskraft zur Überbrückung einer Vakanz im operativen Management.

Neben der Sicherstellung des laufenden Tagesgeschäfts bestand die Aufgabe darin, bestehende operative Herausforderungen strukturiert zu bearbeiten, Prozesse zu stabilisieren und die Organisation auf eine nachhaltige interne Übergabe vorzubereiten.

Auftrag und Zielsetzung

Im Mittelpunkt des Mandats standen die Stabilisierung der operativen Abläufe sowie die Herstellung einer belastbaren Steuerungsfähigkeit.

Die wesentlichen Zielsetzungen waren:

  • Sicherstellung des operativen Tagesgeschäfts
  • Stabilisierung von Produktions- und Qualitätsprozessen
  • Verbesserung der Materialverfügbarkeit
  • Unterstützung bei der Stabilisierung kritischer Lieferanten
  • Identifikation und Umsetzung kurzfristig wirksamer Verbesserungen
  • Erhöhung der Transparenz über operative Leistung, Engpässe und Prioritäten
  • Weiterentwicklung und Befähigung einer internen Nachwuchsführungskraft

Tätigkeitsschwerpunkte

Zu meinen Aufgaben gehörten insbesondere die operative Führung und Steuerung der relevanten Bereiche sowie die strukturierte Bearbeitung von Abweichungen in Produktion, Qualität und Materialversorgung.

Dazu zählten unter anderem:

  • Steuerung und Priorisierung des operativen Tagesgeschäfts
  • Analyse bestehender Produktions- und Wertschöpfungsprozesse
  • Durchführung von Wertstrom- und Engpassanalysen
  • Weiterentwicklung der Shopfloor-Steuerung und der operativen Kennzahlen
  • Koordination von Maßnahmen zur Sicherstellung der Materialverfügbarkeit
  • Stabilisierung und Weiterentwicklung kritischer Lieferantenbeziehungen
  • Identifikation und Umsetzung operativer Quick Wins
  • Klärung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen
  • Coaching einer internen Nachwuchsführungskraft
  • Vorbereitung und Durchführung der strukturierten Übergabe

Ergebnisse und Wirkung

Während des Mandats konnte das operative Tagesgeschäft stabilisiert und die Transparenz über Leistung, Engpässe und Handlungsbedarfe deutlich verbessert werden.

Die Steuerung der operativen Themen wurde stärker strukturiert und standardisiert. Bestehende Herausforderungen konnten priorisiert und mit klaren Verantwortlichkeiten bearbeitet werden.

Darüber hinaus wurde eine interne Nachwuchsführungskraft gezielt auf die Übernahme weiterführender Verantwortung vorbereitet. Dadurch konnte nicht nur die kurzfristige Führungslücke geschlossen, sondern auch eine nachhaltige interne Lösung unterstützt werden.

Das Mandat verband damit drei zentrale Elemente des Interim Managements:

operative Stabilisierung, strukturelle Weiterentwicklung und nachhaltige Befähigung der Organisation.